Autokaufvertrag

Zahlen, Daten und Fakten gehören in einen Autokaufvertrag. Umso mehr desto besser möchte man meinen. Dazu gehören Bescheinigungen, Mängel, Zahlen, allgemeine und spezifische Informationen und zu guter Letzt Unterschriften. Doch sind all diese Angaben wirklich notwendig? Was muss in einem Autokaufvertrag stehen und was kann weggelassen werden? Und vor allem: wie genau sollte ein übersichtlicher und gut strukturierter Autokaufvertrag aufgebaut sein? Wir erklären Ihnen, wie ein idealer Vertrag auszusehen hat.

  1. Allgemeine Angaben zu den Vertragspartnern sind ein absolutes Muss. Hierbei müssen natürlich Name und Anschrift der beiden Parteien angegeben werden. Des Weiteren ist es sehr hilfreich, wenn spezifischere Angaben - zum Beispiel zum Personalausweis - gemacht werden. Hierbei sollte die jeweilige Personalausweisnummer beider Vertragspartner aufgeführt werden, sowie die jeweils zuständige Behörde. Gegebenenfalls auch noch das Ausstellungsdatum.

  2. Mindestens genauso wichtig wie Angaben zur Person sind Angaben zum Objekt als solches. Hierbei sollten allem vorweg grundlegende Informationen zum Fahrzeug festgehalten werden. Hierzu zählen unter anderem der Name des Fahrzeugherstellers, die Größe des Fahrzeugs sowie der Fahrzeugtyp. Aber auch Kilometerstand, Datum der Erstzulassung und Angaben zur letzten, bzw. zur nächsten bevorstehenden Hauptuntersuchung sind absolut notwendig, damit der Wagen innerhalb des PKW Kaufvertrages eindeutig identifiziert wird. Ebenfalls empfohlen wird die Angabe von im Wagen verbauten Zubehör. Hat dieser zum Beispiel eine Vollausstattung, ist es sinnvoll, dies auch im Auto Kaufvetrag zu erwähnen.

  3. Ein weiterer, enorm wichtiger Bestandteil eines Autokaufvertrages ist natürlich der Preis des Objekts. Dieser sollte sowohl in Worten ausgeschrieben, als auch als Zahlenfolge festgehalten werden. Des Weiteren beinhaltet dieser kleine Absatz meist die Angabe, das der Käufer den PKW innerhalb einer gewissen Frist (meist eine Woche) auf sich als neuen Besitzer anmelden wird. 
  1. Ebenfalls festgehalten werden die vom Verkäufer auszuhändigen Kfz-Unterlagen, wie Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief und Bescheinigungen zu Haupt- und Abgasuntersuchung. Diese sind ein fundamentaler Bestandteil eines Autokaufvertrages und gehören daher unbedingt in diesen. Hierbei wird dann im Ankreuzverfahren vermerkt, dass alle Papiere überreicht worden sind. Außerdem wird hierbei die Übernahme von Kennzeichen und Autoschlüsseln dokumentiert. Auch dieser Absatz wird von beiden Parteien mit Unterschrift und Datum abgezeichnet.

  2. Gleiches gilt für eventuell vorhandene Mängel des Fahrzeugs. Diese sollten ebenfalls im Kfz-Kaufvertrag festgehalten werden. Dabei wird festgehalten, welche Mängel bekannt sind. Mit einer Unterschrift akzeptiert der Käufer somit etwaige Mängel und kann diese im Nachhinein nicht mehr beanstanden. 

  3. Wenn alle Punkte abgearbeitet sind sollte die offizielle Übergabe des Fahrzeugs ebenfalls dokumentiert und unterzeichnet werden. Somit wird der Kauf/Verkauf des Fahrzeugs offiziell und endgültig. Dies sollte allerdings erst dann geschehen wenn - wie bereits erwähnt - alle weiteren Punkte zuvor abgearbeitet worden sind.

 

Wird Ihnen ein Autokaufvertrag vorgelegt, der viele oder die meisten der von uns angegebenen Punkte nicht beinhaltet, sollten Sie es vermeiden, diesen zu unterschreiben. Speziell für den Verkäufer ist es enorm hilfreich, wenn alles genau dokumentiert wird; für den Fall, dass der Käufer im Nachhinein etwas zu beanstanden hat. Denn gerade dann, wenn man sich dazu entscheidet, ein Geschäft zwischen zwei Privatleuten abzuwickeln, dann lohnt es sich auf jeden Fall, darauf bestens vorbereitet zu sein. Es gibt nichts, dass ärgerlicher ist, als seine eigene Kaufentscheidung zu bereuen, diese aber durch einen Mangel an Beweisen und Dokumentation nicht mehr rückgängig machen zu können. Nutzen Sie unseren Autokaufvertrag und seien Sie auf der sicheren Seite.

Beispiel Autokaufvertrag hier anschauen und runterladen: